Samstag, 17. Juni 2017

Mustang Makeover - der Bericht: Keine Antwort ist auch eine Antwort

Tja, ich beginne mal mit einem Vorab: Meine "25 Fragen an die Macher des Mustang Makeover" wurden natürlich nicht beantwortet, habe ich auch nicht wirklich mit gerecht. Deswegen hatte ich sie so formuliert, dass sie auch ohne Antwort aussagekräftig sind: HIER. Zwischendurch hat Veranstalter Michael Strussione aber in einem Facebook-Kommentar geschrieben, man hätte mir mehrfach ein persönliches Gespräch angeboten, was Quatsch ist, denn er wollte mit mir bzw. allen Admins nur deswegen telefonieren, um die Kritik in einer meiner Facebook-Gruppen einzudämmen. Als das nicht gelungen war, hat er einigen Mitgliedern der FB-Gruppe "Die Pferdeprofis an der Bande" mit Klage gedroht. Strussione sprach von unwahren Tatsachenbehauptungen - Rechtsanwälte sahen das anders und schrieben, dass es bei dem, was in der Gruppe geschrieben wurde, um zulässige Werturteile ging. Einer fragte sich sogar, ob Strussione sich mit seinen Klageandrohungen selbst strafbar gemacht haben könnte, weil seine Drohungen möglicherweise als Nötigung zu werten seien (siehe Screenshot rechts). DAS und nichts anderes sollte Inhalt des Telefonats sein (auch dazu habe ich Screenshots). Um meinen guten Willen zu zeigen, hatte ich Strussione geschrieben, dass er meine Fragen gerne auch telefonisch beantworten könnte, ich würde das Gespräch dann aufzeichnen (denn bei der bisherigen Berichterstattung gab es von Seiten des Mustang Makeovers Klagen darüber, dass man falsch zitiert worden sei. Diesen Vorwurf wollte ich umgehen). Auf diese meine Nachricht, habe ich keine Antwort erhalten,was aber nicht sooo wichtig ist, weil man bei Verdachtsberichterstattung nur die Gelegenheit zur Stellungnahme geben muss und wenn der Gegenüber diese Gelegenheit nicht wahrnimmt, darf man im Nachgang natürlich trotzdem berichten. Also habe ich erst mal eine Satire geschrieben (eine weitere mit dem Titel "Das Grundgesetz - brauchen wir das noch oder kann das weg? erscheint Anfang Juli in meinem POLITISCHEM BLOG) - hier die Erste:

Was ein Mustang Makeover mit Hundekacke und Katzenbabys zu tun hat (bisher 600 Aufrufe)

Und dann endlich kam doch mal eine Reaktion von Michael Strussione ...

Donnerstag, 1. Juni 2017

25 Fragen an die Macher des Mustang Makeover

Sehr geehrte Frau Strussione, sehr geehrter Herr Strussione,

da ich mich über Ihre Website und Youtube-Kanäle intensiv über Ihr Event informiert habe, ergeben sich für mich einige Fragen.

Ich plane in meinem Blog (12oaks-ranch.blogspot.de bzw. steiner-horsemanship.blogspot.de - ggf. als Themenmonat) über Ihr Event Mustang-Makeover (MMO) zu berichten. Da ich gelegentlich für Pferdeportale schreibe (z.B. 4my.horse oder selten auch hufgefluester.eu) würde ich diesen Bericht oder (falls es zu einer e-Mail-Stellungnahme kommt) auch bzw. nur dieses Interview den genannten Portalen zwecks Veröffentlichung anbieten (beide Portale erhalten eine Kopie dieser eMail).

Sollten Sie zu den vorgenannten Fragen keine Stellungnahme abgeben wollen, würde ich schreiben, dass der Veranstalter nicht zu einer Stellungnahme bereit war bzw. erwähnen, dass einzelne Fragen mit "Kein Kommentar" erwidert wurden, falls dem so sein sollte. Sie sind also nicht verpflichtet, hierauf zu antworten. Sollte ich bis zum 5. Juni nichts von Ihnen gehört haben, würde ich dies entsprechend publizieren.

Allerdings möchte ich Sie explizit bitten, im Falle einer Stellungnahme, die Fragen (per eMail) schriftlich zu beantworten, weil ich mir ungern nachsagen lassen möchte, ich hätte Sie nicht wort- bzw. sinngetreu zitiert und es am Telefon für mich keine Möglichkeit gibt, Aussagen im Nachhinein zu belegen, falls die Berichterstattung im einen oder anderen Punkt kritisch sein sollte - wobei ich hier selbstverständlich völlig offen bin, da ich die Antworten ja noch nicht kenne und somit auch eine positive Berichterstattung im Bereich des Möglichen ist. 


1. Auf der Startseite Ihrer MMO-Homepage steht: 

Montag, 22. Mai 2017

Unser Blog wurde verklagt - vom Pepper-Verlag ...

... und zwar wegen diesem Blogartikel über die Sendung VOX-Pferdeprofis (Staffel 5 / Episode 4):

Pferde brechen - ein ungeheuerlicher Verdacht gegen Bernd Hackl

In diesem Blogbeitrag gibt es ein Bildzitat (Buchcover). So was darf man ja normalerweise nicht verwenden wegen dem Urheberrecht, aber es gibt Ausnahmen, z.B. § 51 des UrhG: das Zitatrecht.

Das hatte ich dem Pepperverlag bereits in einer eMail geschrieben (die ihr HIER findet).

Hinweis: Zwar zähle ich zuerst alle Fakten auf mit zugehörigen Links, aber dieser Blogbeitrag enthält im zweiten Teil, die beste Satire, die ich jemals geschrieben habe (mal abgesehen vom Buch "Die Lüge vom Sozialstaat") ... es lohnt sich unten auf WEITERLESEN zu klicken.

Nach den ersten beiden Ein-Stern-Bewertungen innerhalb weniger
Minuten hatte ich das geteilt, was dann widerum in diese Läster-
-gruppe geteilt wurde, so dass es mehr wurden. Da ich das unter die
Negativ-Bewertungen gepostet habe, wurden einige wieder gelöscht.
Alleine die Tatsache, dass es diese Klage gibt und ich auch auch noch so kackendreist-selbstsicher war, die Auffassung zu vertreten, dass mein Tun und Treiben rechtens ist, hat einen Shitstorm auf Facebook ausgelöst. Der hatte sich gewaschen und sogar dazu geführt, dass quasi dazu aufgerufen wurde, meine 12-Oaks-Ranch-Firmenseite auf Facebook negativ zu bewerten (gerade heute kam noch eine Bewertung von jemand, der niemals Unterricht bei mir hatte).
Netterweise haben mich aber die Leute aus meiner FB-Gruppe ebenfalls bewertet (was sie halt bewerten konnten: Die einen Unterricht, die anderen meine Facebook-Tipps, Bücher & Videos), aber das könnt ihr ja auf Facebook nachlesen, wenn ihr die Bewertungen dort aufruft.
Anlässlich des Shitstorms in dieser Lästergruppe ohne Regeln, habe ich eine Stellungnahme verfasst (HIER zu finden). Und HIER findet ihr meine Beweise, dass ich nichts erfunden habe.
Wenn ihr Euch jetzt mithilfe der obigen Links durch die Vorgeschichte gewühlt habt, will ich Euch jetzt mal erzählen, was der Anwalt von der ganzen Sache hält. Erst mal musste ich ihm ja die Geschichte aus den vielen obigen Links erzählen und die sollte beginnen mit: "Es war einmal ein Pferd namens Otto, das buckelt, weil es (meiner Meinung nach - kann man nicht oft genug sagen)  entweder Gurtzwang oder etwas an der Halswirbelsäule hat!" Den Satz konnte ich nicht zuende aussprechen, weil der Anwalt fragte: "Was ist buckeln?" Ich erklärte: "Bocken" und erntete ein noch ratloseres Gesicht, worauf ich sagte: "Ist auch egal. Der Gegenanwalt ist Pferdeanwalt, der weiß, was Bocken ist, aber ich wollte halt lieber einen Fachanwalt für Urheberrecht und da bin ich bei Ihnen ja goldrichtig".
Da die Quelle, sprich der Verlag, ja auf dem Buchcover drauf steht, das Cover nur einen kleinen Teil des Blogbeitrags ausmacht und es diesen inneren Zusammenhang von Bildzitat und Text gibt .... ließ ich mich zur Äußerung "Das ist ein Kunstgriff, weil der Buchtitel im Kontrast zur Art des im TV gezeigten Pfedetrainings steht" hinreißen, wurde aber prompt vom Anwalt unterbrochen, der mich aufklärte: "Nein, nein, da geht es nicht um Kunst, sondern eindeutig ums Zitatrecht." Meine eMail an Pepper-Verlag hat er auch zerpflückt: "Klar hat der Kläger die Beweislast, aber der hat ja bewiesen, dass es sein Bild ist und sie es verwendet haben, also müssen wir das jetzt darlegen." Wir müssen z.B. beweisen, dass es die Sendung Otto gegeben hat und das ein zumindest umstrittenes Pferdetraining stattgefunden hat (hat einer von Euch die auf DVD?) Der Rest meiner eMail an den Pepper-Verlag fand aber Gnade in den Augen meines Anwalts und auch der Vorwurf des Gegenanwalts, ich sei polemisch, hat ihn nicht sonderlich geschockt: "Sie dürfen doch polemisch sein." Aber jetzt kommt die alles entscheidende Frage: Als ich ihn nach den prozentualen Chancen fragte, sagte er (Trommelwirbel in Tateinheit mit Spannung):

"Wenn ich Zweifel hätte, dass Sie das gewinnen, dann würde ich Ihnen das sagen, aber eine hundertprozentige Sicherheit gibt es natürlich auch nicht."

Donnerstag, 18. Mai 2017

Eine Facebook-Gruppe gegen Selbstzensur

Wer den Themenmonat VOX-Pferdeprofis hier im Blog kennt, der weiß, dass mir der Pepper-Verlag wegen einer angeblichen Urheberrechtsverletzung eine Klage angedroht hat und genau das haben sie jetzt auch getan. Und wie das bei Klagen immer so ist: Der Kläger sieht Erfolgsaussichten, der Beklagte nicht.
Das bleibt abzuwarten, aber jetzt geht schon der Facebook-Shitstorm los, obwohl ich diese Tatsache gestern nur in meiner eigenen privaten Facebook-Gruppe "Die Pferdeprofis an der Bande"geteilt habe. Irgendwer hat daraufhin in einer anderen Gruppe (Mein Pferd 2.0 revival) den Blogbeitrag "Vom Profijäger zum Bauernfänger" geteilt, wo es zu wilden Spekulationen gekommen ist und ich jetzt seit Stunden Rede und Antwort stehe. Weil ich heute noch etwas anderes vorhabe, mache ich das jetzt geballt - ich hoffe, ihr findet Euren Kritikpunkt bei den Zwischenüberschriften - falls nicht. Es gilt hier: ... to be continued - hinterlasst einfach einen Kommentar mit Eurer Frage oder Eurem Kritikpunkt. Im Gegensatz zu den Pferdeprofis möchte ich Rede und Antwort stehen und offiziell und vor allem sachlich Stellung nehmen, ohne eine Angriff-ist-die-beste-Verteidigung-Strategie.

Vorwurf 1: Ich sammel Geld, um mich selbst zu bereichern


Montag, 1. Mai 2017

Spieß umgedreht: Cavallo-Reitschultest von mir getestet

"Haben Sie denn einen Trainer C?", fragte mich Miriam Kreutzer bei unserer ersten Bodenarbeitsstunde geradeheraus. Wer hätte geahnt, dass sie eine Testerin vom Cavallo-Reitschultest ist? Nun: Wenn ich schon ausgewählt werden, dann muss ich jetzt die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen und das Getestet-Werden aus meiner Sicht erzählen. Die Frage nach dem Trainerschein ist jedenfalls eine berechtigte Frage, weil auch ich mich für eine Mindestqualifikation für Pferdetrainer und Reitlehrer ausspreche (HIER nachzulesen). Ich musste aber nichtsdestotrotz für mich selbst verneinen und erklären, dass wir durch Turniererfolge reiterlich unser Können beweisen und aus Kostengründen nicht beides ginge. Immerhin sei meine Tochter aber Leistungsklasse 1 der EWU (ich: LK 2), aber mein Spezialgebiet sei das Natural Horsemanship und da kann ich ebenfalls eine Prüfung durch Dritte vorweisen und erwidern: "Ich bin keine Instruktorin, aber ich habe im Horsemanship-Reiten den Level 4 und am Boden 3++ " (Videos in dieser PLAYLIST).
Miriam war ansonsten sehr sympathisch und hatte auch Verständnis, dass ich um eine Viertelstunde verschieben musste, weil meine Tochter Larissa Führerschein-Prüfung hatte und ich danach sofort weg musste, weil ich auf einem Geburtstag eingeladen war (was für ein Tag). Ich fragte sie, was sie davon hält, in der ersten Stunde Bodenarbeit zu machen und erst in der zweiten zu reiten, weil wegen der Beziehung zum Pferd und die hatte sie in kürzester Zeit aufgebaut. Eigentlich nehme ich Lucky sehr ungern als Schulpferd, weil er sehr sensibel ist und auf die oft noch grobe Einwirkung von Anfängern zuweilen überreagiert. Aber unser Paradeschulpferd Fancy sollte nachmittags noch in einer Stunde gehen und da teile ich den Job der Pferde gerecht auf. Cisco und Queenie sind wiederum zu frech für Anfänger, also stiefelten wir mit Lucky los und der tat alles - nur nicht überreagieren.

Sonntag, 16. April 2017

Ein Equitana-Besuch mit Parelli-Instruktor Berni Zambail

Bea Hohl, Berni Zambail und ich (v. links)
"Es ist immer sehr leicht zu urteilen", sagte Berni Zambail beim Mittagessen auf der Equitana. Er war der Hahn im Korb zwischen seiner Frau Christine, der 4my.horse-Geschäftsführerin Beatrice Hohl und mir. Wir drei hatten gerade zuvor über einen Zirkustrainer geredet und dass es hinter dem Vorhang gar nicht mehr alles so nett aussieht wie während der Show. Da ist nämlich nicht mehr alles so freiwillig, wie es sich unsere weiblichen Wendy-Herzen wünschen. Aber den Wendy-Zahn hatte uns Berni schnell gezogen, denn die große Frage ist, ob das überhaupt so sein muss, dass Pferde alles freiwillig und mit Riesenspaß machen, während wir Menschen von morgens bis abends Stress haben, um unsere Brötchen und das Heu für die Pferde zu verdienen.

Mittwoch, 1. März 2017

Rezension des Fachbuches: Westernreiten meets Natural Horsemanship

Mögen Sie Geschichten? Dann ist dieses Buch genau richtig für Sie, denn dem Storytelling ist der ganze zweite Teil des siebenteiligen Buches gewidmet. Am Beispiel ihrer fünf eigenen Pferde erzählt die Autorin, wie mit dem Natural Horsemanship Programm aus Problempferden Verlasspferde werden.
Besonders witzig ist das Kapitel über das Cuttingpferd Queenie, dass die Autorin liebevoll ihren Jungdrachen nennt, denn Queenie hat ein Selbstbewusstsein, dass durch keine Tür passt. Sie wusste schon vom Tag ihrer Geburt an, was sie will und noch besser, was sie nicht will. Mit viel Humor wird die Geschichte des heute fünfjährigen Pferdes erzählt, so dass der Leser aus dem Schmunzeln nicht heraus kommt. Wer die Geschichte dieses Buches lesen möchte, der kann dies übrigens in unserem Turnierblog: Zu Reining-lastig - aus ethischen Gründen abgelehnt. nachlesen. Dort gibt es auch den Klappentext und die Inhaltsangabe.

Weniger lustig, aber nicht minder spannend ist die Geschichte von Queenies Mutter Fancy.

Freitag, 10. Februar 2017

Abrakadabra: Aus eins mach drei ... aus Trilogie wird Sammelband

Meine Tochter Larissa, die "Schuld" am Sammel-
band Nr. 1 ist (Foto wurde an Pats Barn gemacht)
Im Planen bin ich ja gut und dachte mir, es wäre eine geniale Idee, wenn mein Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" gespickt wäre mit all den Artikeln, die ich einmal für Pferdeportale geschrieben habe. Die Arbeit an dem Buch hatte ich ja bereits Anfang 2014 begonnen und überall hereingeschrieben, an welcher Stelle die Artikel als Kästen neben dem Text erscheinen - war ein typischer Fall von War-wohl-nix. Warum das nix war und überhaupt, den "Leidensweg" meines "allerersten" Buches "Westernreiten meets Naturalhorsemanship" lest ihr im Partnerblog (HIER klicken). Mehr als 212 Seiten ist mit Open Office einfach nicht zu machen und selbst dann zerstört das Programm auf heimtückische Art und Weise ganze Manuskripte und das alle paar Tage aufs Neue.
Zum Glück hatte ich irgendwo gelesen, dass Beiträge, die bereits im Internet erschienen sind, durchaus auch gerne als Buch gekauft werden, also dachte ich: "Das ist die Idee, ich mache einfach einen Begleitband zum Buch." Der hätte dann schon wieder weit über 100 Seiten gehabt, was erneut so ein grenzwertiges Projekt für Open Office gewesen wäre.Egal, das wollte ich wohl auf mich nehmen, selbst wenn sich nach jedem Speichern die Fotos derart nach hinten verschieben, dass mir manchmal über 300 Seiten angezeigt wurden. Aber dann habe ich hin und her überlegt, wie der Begleitband denn jetzt heißen soll und mir fiel beim besten Willen nullkommanichts ein, bis mir die Alliteration "Westernreiten zwischen Witz und Wissenschaft" durch den Kopf ging. "Das ist es", dachte ich, "aber wie passen dann die Horsemanship-Artikel zum Titel?" Gar nicht, antwortete ich mir selbst und hatte noch einen kleinen Geistesblitz, dass es nämlich schön wäre, auch den Florida-Blog zu verwursten (im Westernbändchen analog: Best-of-Turnierblog).

Zur Vorgeschichte: Meine Tochter und ich hatten 2015 an einem Gewinnspiel teilgenommen, bei dem Pat Parelli vier kostenlose Gallery-Plätze bei einem Level-4-beyond-Kurs "verloste". Wir erhielten sodann eine Mail, dass sich weit über 1.000 Leute beworben hätten, dass aber vor allem nach selbstbewußten Leuten gesucht würde und ausgerechnet meine Tochter macht das Rennen. Ich habe danach in meinem Blog Anekdoten von der Reise, dem Essen, dem Kurs geschrieben und auch wieder einen Artikel für ein Pferdefachportal mit dem Titel "Pat Parellis Yoga for horses". Dann fiel mir ein, dass Pats Barn Managerin Elli Pospischil in einem Facebook-Post einmal etwas vom "Parelli-Land" geschrieben hat und schon war auch der Name für das zweite Bändchen gefunden:

Inspirationen aus dem Parelli-Band (mittleres Buch /
Klappentext und Inhaltsangabe mit Klick auf Weiterlesen)

Freitag, 20. Januar 2017

Spekulationen zum Urheberrecht

und:
"Wer darf eigentlich Parelli unterrichten und wer nicht?" ist eine Frage, die regelmäßig in diversen Horsemanship-Gruppen auftaucht und diskutiert wird. Bevor ich meinen Senf dazugebe, möchte ich für alle die, welche Parelli nicht kennen, zwei Links einstellen, wo man sich ein wenig schlau machen kann:

Keine Mindestqualifikation im Pferdebereich

Dreh- und Angelpunkt in dieser Diskussion ist ja ohnehin nicht, wer im Pferdebereich was unterrichten darf, denn das darf in Deutschland ausnahmslos jeder, was auch mir ein Dorn im Auge ist und was ich HIER bemängele. Das ist einfach deswegen möglich, weil es in Deutschland weder Standards gibt noch eine Mindestqualifikation wie z.B. im Hundebereich: Jeder, der sich berufen fühlt, darf Reitlehrer oder auch Horsemanship-Trainer sein und für alle, die viel Geld in Ausbildung investieren, ist es verständlicherweise mehr als ärgerlich, wenn andere, die gar kein Geld in Ausbildung investiert haben, die Kunden "abgreifen".

Sind Begriffe geschützt?

Parelli-Studentin Nicola Steiner
Aufgrund der deutschen Rechtslage geht es bei der Diskussion, wer Parelli unterrichten darf und wer nicht aber um die Kernfrage, ob ein Nicht-Instruktor die urheberrechtlich geschützten Begriffe der sieben Spiele & der Horsenalitys benutzen darf oder nicht - auch unter dem Hintergrund, dass Kunden bei Nicht-Instruktoren etwas Falsches lernen könnten. Wenn man nun aber das deutsche Urheberrecht nimmt, ist es ja bei Musik und Bildern so, dass man diese gar nicht erst verwenden darf, wenn man keine Klage wegen einer Urheberrechtsverletzung riskieren will. Beim geschriebenen bzw. gesprochenen Wort wird das Urheberrecht durch das Zitatrecht eingeschränkt. Somit gelten bei Worten nach der deutschen Gesetzgebung etwas andere Regeln, was in den meisten Fällen bedeutet, dass in der Regel der Urheber genannt werden muss.
Wie viele andere Trainer habe ich eine Zeitlang parelli-ähnliche Inhalte unterrichtet (bzw. die Inhalte im Reitunterricht einfließen lassen), ohne die Begriffe zu benutzen, bis meine Tochter einen kostenlosen Platz bei einem Parelli-Level-4-&-beyond-Kurs gewonnen hat und wir bei Pat in Florida waren. Da so große Unsicherheit in dieser Frage besteht, habe ich einfach Pats Barn-Managerin gefragt, ob ich die Inhalte unterrichten darf und die Antwort erhalten, dass ich es dürfe, mich aber nicht Parelli-Instruktorin nennen darf und habe zudem einige Wochen später eine gleichlautende Formulierung in einer eMail vom Parelli-Instruktoren-Büro aus der Schweiz erhalten - die war aber nur so am Rande, als das Büro einmalig meinen Florida-Blog geteilt hatten. In Florida haben wir auch einige andere Instruktoren kennengelernt, die dann auch die Kehrseite der Medaille erwähnt haben. Parelli will ganz sicher nicht, dass unter seinem Namen etwas Falsches unterrichtet wird, wünscht sich wohl aber auch, dass sein Programm in allen Pferdebereichen zu einer Art Standard wird - das klingt nach einer Gratwanderung und ist sicherlich nicht einfach zu handhaben. Im festen Glauben,

Kostenlose deutschsprachige Öffentlichkeitsarbeit

für Parelli zu machen, wenn ich Parelli in meine Pferdefachartikeln, Blogs oder Videos zitiere, hatte ich vor einigen Monaten auch einmal diese Playlist gemacht, sah mich urheberrechtlich nicht im Kreuzfeuer, weil ich ja erwähnt hatte, dass die Begriffe auf Parelli zurückgehen, hatte dann aber prompt eine Mail von einer deutschsprachigen Instruktorin im Postfach. Wie so oft mit einerseits, andererseits formuliert, also: "Schön, wenn der Horsemanship-Gedanke weitergetragen wird, aber ..."

Das Grauzonen-Gefühl


Mittwoch, 28. Dezember 2016

Fünf Tipps für eine gelungene Reitstunde

Auch wenn es glatt läuft, ist es schwierig

Die Karte ist von Monika - einer meiner Lieblingskundinnen und es gibt eine Vorgeschichte, aber erstmal erzähl ich von mir:
Das ist Moni, von der ich
im zweiten Absatz erzähle
Sollte man ja nicht meinen, aber Schüler zu sein, ist gar nicht so einfach. Kenne ich gut aus eigener Erfahrung - wenn ich bei unserem Trainer bin, komme ich mir manchmal vor wie der letzte Depp. Irgendetwas ist immer falsch, z.B. bei den Seitengängen. Entweder klemmt das Pferd oder der Reiter: Und wenn das Pferd schön seitwärts läuft, dann habe ich mit Sicherheit vergessen, es vorne gerade zu halten. Das ist aber wichtig, wenn der Seitengang einen guten fliegenden Wechsel vorbereiten soll. Es ist wirklich nicht ganz leicht, Kritik zu ertragen und wenn man reiten lernt, dann hört es sowieso nie auf mit der niemals endenden Selbstverbesserung. Wäre ja auch irgendwie ganz schön schwachsinnig, wenn man zum Trainer fährt und der sagt immer nur: "Sehr schön, weitermachen." Ich bezahle ihn ja dafür, damit er mir sagt, was ich besser machen kann und nicht dafür, dass er mir Honig ums Maul schmiert, aber in der Tiefe des eigenen Herzens hegt man ja dennoch den Wunsch, dass es einem selbst so wie Larissa geht, die zum Trainer sagt, sie sei mit dem Spin nicht zufrieden, soll ihn vorführen und der Trainer sagt: "Und wo ist jetzt Dein Problem?" Bei mir hat es recht lange gedauert, bis der Spruch mal vom Trainer kam. Und bei Larissa wird natürlich auch stets und ständig gesagt: "Dieses anders, jenes besser."

Montag, 26. Dezember 2016

Wenn der Postmann zwei mal klingelt ...

Na ja, geklingelt hat er nicht gestern, aber er hat Weihnachtsmann gespielt und am Heiligen Abend gleich zwei Pakete vor die Türe gelegt. Mit einem hatten wir ja gerechnet: Die liebe Kerstin, die ja fleißig Gastbeiträge für den Themenmonat Esoterik geschrieben hat, hatte mich ja schon vor Wochen gefragt, womit sie meinen Kindern, denn wohl eine Freude machen könne....
Nachdem wir den Prozess verloren haben, den ich ja in meiner Satire beschreibe, sollte Weihnachten bei uns eigentlich ausfallen.

Sonntag, 25. Dezember 2016

Ein dickes, fettes Lob an mich

Diana, eine Schülerin von mir, hat so einen schönen Bericht über mich geschrieben, dass ich vor Verlegenheit knallrot bin und vor Rührung Pipi in den Augen habe. Übrigens ein hoch-interessanter Reiseblog mit Berichten von einer USA-Reise und vielem mehr. Fotos von Lucky sind auch dabei - für alle, die wissen wollen, was der so macht, wenn er nicht gerade mit Larissa für die German Open trainiert:



Also! Alles fing damit an, dass ich wieder Westernreiten wollte, deswegen nach Reitställen in der Umgebung gegooglet und so die 12 Oaks Ranch entdeckt habe. Aber gefunden habe ich so viel mehr. Meine sehr weise Trainerin Nicola lehrt Natural Horsemanship und gibt mir seit der ersten Stunde das Vertrauen und das Gefühl, dass ich das auch hinkriege. Sie hat nicht nur ein echt ungeheuer riesiges Fachwissen, sondern auch eine Engelsgeduld, mit der sie mir jede Stunde ihr Wissen einfach, einprägsam und anschaulich erklärt. Das ist einfach der Wahnsinn, wie viel diese Frau weiß und dass alles, was sie erklärt, Hand und Fuß hat. Ich bin nach wie vor begeistert! Sie kann nur mit ihrer Energie und ihrem Bauchnabel mit ihren Pferden kommunizieren. Ist echt so! Hoffentlich komme ich da eines Tages auch mal hin.